Freitag, 19. August 2016

[Rezension] Martha Grimes - Inspektor Jury schläft außer Haus

Martha Grimes - Inspektor Jury schläft außer Haus



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Angaben zum Buch:
Titel: Inspektor Jury schläft außer Haus
Autor: Martha Grimes
Erscheinungsdatum: Dezember 2012 (Original 1981)
Verlag: rororo Verlag


Klappentext:
Der erste Fall für Inspector Jury.

Eine grausame Mordserie erschüttert das idyllische Long Piddleton. Kurz vor Weihnachten werden zwei Unbekannte in den beiden Pubs des kleinen Städtchens tot aufgefunden. Ermordet und auf bizarre Weise zur Schau gestellt. Man ruft Inspector Richard Jury von Scotland Yard zu Hilfe. Er muss sich unter den Honoratioren des Ortes umsehen, die alle zu den Tatzeiten in den Pubs waren: der vertrottelte Pfarrer, der kultivierte Wirt, die schöne Dichterin, der zweifelhafte Krimiautor und seine sinnliche Sekretärin, der standesabtrünnige Graf Melrose Plant und seine amerikanische Tante. Einer von ihnen muss der Mörder sein. Doch die Alibis sind wasserdicht – auf den ersten Blick ...


Quelle: rororo Verlag


Meine Meinung:
Ein wunderschönes stimmungsvolles Cover, was die typischen Reihenhäuser von England zeigt. Auch die Stimmung beim Lesen lässt nicht erahnen, dass die Autorin gar keine Britin ist. Man ist sofort in Long Piddleton und friert im Schnee (und das, obwohl gerade in Wirklichkeit August ist). Es kommt trotzdem Weihnachtsfeeling auf.
Die Figuren sind toll ausgearbeitet. Man fühlt mit jedem einzelnen mit und leidet, hasst, liebt und freut sich mit ihnen allen. Besonders die verrückte Lady Agatha Ardry fand ich super. Der Krimi lebt definitiv von seinen tollen Charakteren. Er hat eigentlich immer einen spannenden Leitfaden, allerdings ziehen sich teilweise die Befragungen der einzelnen Verdächtigen etwas. Doch am Ende läuft alles wieder rund und man möchte jederzeit wissen, wie die ganze Story ausgeht. 
Als kleine Anmerkung nebenbei, ich habe selten ein Buch gelesen, in dem so viel geraucht wurde wie in diesem. Da merkt man einfach, dass es in den 80er Jahren noch zum guten Ton gehörte eine nach der anderen zu Rauchen.


Mein Fazit:
Ein klassischer, solider Kriminalroman mit so manchen Längen und guter Auflösung am Ende. Für Fans des klassischen englischen Kriminalromans ein Muss und ein guter Auftakt einer sehr bekannten Reihe.



Bewertung:  4 von 5 Sternen

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