Mittwoch, 5. Oktober 2016

[Rezension] Lutz Geißler - Brot backen in Perfektion

Lutz Geißler - Brot backen in Perfektion


Mein Dankeschön geht an Vorablesen.de und bjvv Verlag für das Zurverfügungstellen dieses wunderbaren Backbuchs.




Angaben zum Buch:
Titel: Brot backen in Perfektion
Autor: Lutz Geißler
ISBN: 978-3-95453-104-2
Erscheinungsdatum: September 2016
Preis: 29,95 EUR
Verlag: bjvv Verlag 



"Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot, das ist hart."

Klappentext:
Das Plötz-Prinzip ist ein Segen für Neueinsteiger und für alle, deren Brote bisher nie so schön und knusprig waren wie vom Bäcker. Brotpapst Lutz Geißler hat dafür spezielle Tricks und äußerst präzise Rezepte entwickelt, die fehlendes Equipment wie Vedampfung im Ofen und teure Gärschränke, die sonst nur Bäcker haben, komplett überflüssig machen. Ein normaler Ofen und handelsübliches Mehl genügen. Nicht mal eine Knetmaschine ist für ein perfektes Backergebnis notwendig. Mit weniger als einem Gramm Hefe pro Brot, aber mindestens 20 Stunden Ruhezeit erreicht er gutmütige Teige, die sich jederzeit perfekt in einem komfortablen Zeitfenster von zwei Tagen fertig backen lassen. Geschmack und Bekömmlichkeit sind dabei der üblichen Teigführung deutlich überlegen.

Über 70 Klassiker wie Baguettes, Brötchen, Hörnchen, Körner- und Mischbrote, Pizza und Focaccia lassen sich so auch für allerhöchste Ansprüche einfach und sicher selbst backen. Die Ergebnisse können nicht nur optisch mühelos mit Backwaren aus der Bäckerei mithalten, sondern sind auch frei von jeglichen Zusätzen und geschmacklich unübertroffen. Und mit den präzisen Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Lutz Geißler gelingen die schönsten Krusten und grobporigen Krumen wie von selbst.


Autor:
Gutes Brot ist die Leidenschaft von Lutz Geißler. Ursprünglich Geologe, entwickelt er als Selbstständiger in jeder freien Minute Rezepte für das Gastronomie- und Bäckerhandwerk, schreibt Backbücher, gibt Brotbackkurse und hofft auf eine Rückkehr des traditionellen Bäckerhandwerks.Lutz Geißler begann 2008 mit dem Brotbacken, eher aus einer Laune heraus, um den Kopf zu lüften. In wenigen Jahren vertiefte er sich so sehr...

Quelle: bjvv Verlag


Meine Meinung:
Eine wunderbare Auswahl an verschiedensten Broten, Brötchen und Naschwerk aus Teig. Die Bilder sind ansprechend gemacht und man mag am Liebsten gleich reinbeißen. Das Buch ist hochwertig gearbeitet mit zwei Lesebändchen und den Grammangaben auf dem Vorsatzblatt. Außerdem war es sehr hilfreich, dass für jedes Rezept eine Tabelle mit den richtigen Maßangaben hinten im Buch zu finden ist.
Ich habe mir 2 Teigwaren als Testobjekte ausgewählt, die in meinen Augen auch für nicht so geübte Bäcker geeignet sind. Leider wurde ich beim ersten Brot eines Besseren belehrt. Ausgewählt hatte ich mir das Weizenvollkornbrot. Das Mehl bekommt man in jedem größeren Supermarkt und so dachte ich mir, das kann nicht so schwer sein. Man braucht keinen Vorteig und auch kein Mehlkochstück (was mir beides doch zu aufwendig erschien). Also ran ans Werk. Doch leider habe ich die Knetzeiten unterschätzt. Ich habe den Teig mittags angesetzt und musste dann alle 8 Stunden den Teig ziehen und falten. Das hat nicht ganz so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte, denn der Teig war teilweise zu weich. Ich habe ihn jeweils so geknetet, dass er wie im Buch beschrieben, wurde, doch leider ist er mir jedes Mal beim Kneten bzw. Ziehen und Falten in sich zusammengefallen, sodass ich selbst nach 24 Stunden eine recht kleine Kugel hatte. Da ich keinen Topf zum Backen besitze, habe ich das Brot also auf Backpapier und ein Blech gepackt und dann gebacken. Es war wirklich lecker (hätte etwas mehr Salz dran sein können, das ist aber einfach Geschmacksache), aber viel zu klein geraten und wog gerade mal 550g, obwohl es 810g ergeben sollte. Ich denke, da muss ich noch üben.
Als 2. Teigware habe ich mir die Kartoffelbrötchen ausgewählt. Hier lief es deutlich besser. Es gab tatsächlich 9 Teiglinge und die fertigen Brötchen sahen auch genauso aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Hier habe ich dann gleich etwas mehr Salz benutzt und so waren sie super lecker.


Mein Fazit:
Kein Buch für Anfänger, etwas Übung ist hier zu empfehlen, damit die Brote gelingen können. Wichtig ist das richtige Werkzeug und vor allem die Zeit. Wer keine 24 Stunden Zeit hat für den Teig, sollte diese Rezepte besser nicht verwenden! Mir persönlich war es leider etwas zu aufwendig. Ich werde wohl wieder zu meinen herkömmlichen Brotrezepten zurückkehren, da mir die nötige Zeit für den Teig fehlt.

Bewertung:  3 von 5 Sternen

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