Montag, 9. Oktober 2017

[Montagsfrage] #6




Zuerst möchte ich mich mal bei Buchfresserchen für die tolle Organisation der Montagsfrage bedanken. Ich glaube nämlich, dass es extrem schwierig ist über einen längeren Zeitraum Fragen zu finden, die sich nicht immer gleich anhören. Das Thema Buch und Buchbloggen ist groß, aber man bleibt doch oft an den gleichen Dingen hängen und da finde ich es toll, dass es Leute wie Buchfresserchen gibt, die den Überblick behalten und uns mit ihren Fragen "löchern". Ich bin ja noch nicht lange dabei und habe auch die letzten 2 Wochen ausgesetzt, da ich etwas blogmüde war, aber heute möchte ich meinen Senf zur neuen Montagsfrage dazugeben. Jetzt aber zur eigentlichen Montagsfrage:

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares...macht ihr euch etwas daraus?

Ich blogge aus reinem Spaß an der Freude, mal mehr, mal weniger. Aber wenn der Spaß verloren gehen würde, würde ich auch nicht mehr bloggen. Beim Umgang mit dem Blog fallen einem die Zahlen natürlich zwangsläufig auf. Ich wundere mich oft, warum ich bei Twitter und Instagram (wo ich gerade einmal eine Woche bin) so eine große Reichweite habe, doch mein Blog bei einer Zahl von unter 70 Followern herumdümpelt. Ich glaube zwar nicht, dass Google Friend Connect wirklich alles wiederspiegelt, da viele ja einfach über einen RSS-Feedreader followen (wie ich selbst übrigens auch), aber wenn ich dann auf anderen Blogs die große Schar sehe, dann bin ich zugegebenermaßen manchmal schon ein bisschen neidisch. Allerdings müsste ich dafür wohl auch um einiges mehr an Content bringen, was für mich aber eher in Stress ausarten würde.
Deshalb gilt für mich, ich freue mich über jeden Follower, aber vor allem über die Kommentare, die mir zu den einzelnen Beiträgen geschrieben werden. Denn gerade die Kommentare sind wichtig, um ein Gespür für die Leser/innen zu bekommen. Was bringen mir Follower, die zwar gelistet sind, aber keinen meiner Artikel lesen. Davon habe ich ja im Endeffekt auch nichts.
Denn wenn wir ehrlich sind, schreiben wir unsere Blogs doch einzig und allein für unsere Leser/innen.

Übrigens musste ich eben kurz überlegen was Shares (gelesen Schaars) sind bis ich gemerkt habe, dass damit sharing gemeint war. Das hat zu einem kurzen Lacher geführt, weil ich mit den Gedanken so durcheinander war, dass ich das nicht erkannt habe.

Wie seht ihr das mit den Zahlen? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Freitag, 6. Oktober 2017

[Mystery Blogger Award] Heute mal anders




Ich wurde von der lieben angeltearz für den "Mystery Blogger Award" nominiert. Ich hab mich natürlich gefreut, auch wenn ich diese Art Awards nicht so mag.
Ins Leben gerufen wurde der Award von der Bloggerin Okoto Enigma.

Und ich wandle das ganze Spielchen jetzt ein wenig ab. Denn 1. bin ich kein Fan von irgendwelchen Blogger Awards (den Liebster Award hab ich komplett ignoriert) und 2. finde ich es blödsinnig auch noch 10-20 Blogger zu nominieren, die das Ganze vielleicht sogar schon x-mal gemacht haben.

Da ich mich aber natürlich geehrt fühle, dass angeltearz an mich gedacht hat und sie sich ein paar schöne Fragen überlegt hat, möchte ich diese natürlich trotzdem beantworten, auch wenn ich bei dem "Kettenbrief-Award" nicht wirklich mitmache (Eine muss ja gegen den Strom schwimmen *hüstel*).

Hier also die Fragen und Antworten:

1. Welche Buchverfilmung findest du am besten?
Ich finde Buchverfilmungen im Allgemeinen eher schlecht oder zumindest schwach umgesetzt. In den letzten Jahren konnte mich auch keine wirklich überzeugen. Oft war ich einfach enttäuscht. Bis letzten Dienstag hätte ich definitiv "Das Parfum" von Patrick Süskind gesagt. Diese Verfilmung finde ich auch wirklich gelungen, denn man hat bereits zu Beginn das Gefühl wirklich in der Geschichte des Buchs zu stecken. Aber am Dienstag war ich dann in "ES" von Stephen King und ich habe mich ein bisschen in Pennywise verliebt. Ich finde der Schauspieler hat diese Rolle unglaublich gut verkörpert und auch die Kinder haben das toll gemacht. Natürlich konnte nicht alles was im Buch vorkam 1 zu 1 übernommen werden. Dafür sind die Bücher von Stephen King immer viel zu komplex. Aber es kam durchaus nah dran. Und Pennywise war einfach mein persönliches Highlight. Also wer noch nicht drin war, husch, husch ins Kino. Es lohnt sich!

2. Welche Stadt möchtest du unbedingt mal bereisen?
In Deutschland ist es auf jeden Fall noch Husum (Störtebeker lässt grüßen). Wenn ich ans Ausland denke, dann ist es auf jeden Fall Stockholm und Reykjavik. Ihr merkt schon, es zieht mich in den Norden. Obwohl ich aus Hessen komme und bis jetzt wohntechnisch Hessen immer treu geblieben bin, zieht es mich tatsächlich in den Norden. Ich kann mir durchaus vorstellen irgendwann auch in Schweden zu leben.

3. Spielst du gerne am PC oder einer Konsole? Und wenn ja was?
Ich zocke seit vielen Jahren Wimmelbildspiele auf dem PC. Als Onlinespiel bin ich oft bei Uptasia unterwegs (wer mich besuchen kommen will, auf Server 1 ist mein Zuhause und ich heiße dort whipcord2), ansonsten darf es auch mal düster und gruselig sein. Meine liebsten Zockerspiele der vergangenen 12 Jahre waren "Alice" und vor allem "Fear". Beim "Witcher" schaue ich unglaublich gerne zu, weil ich die Graphik und vor allem die Story so mag. So ging es mir auch bei den "Assassin's Creed"-Teilen. Dank meiner Zeit als Informatikstudentin bin ich um Counter Strike nicht wirklich herumgekommen. Habe es aber schon ewig nicht mehr gezockt.
Konsole hieß bei mir früher immer Nintendo. Mit der Playstation konnte ich lange nichts anfangen. Da mein Freund aber ein absoluter Playstation-Fan ist, habe ich mich jetzt zumindest schon mal ran gewagt. Allerdings werde ich mit den ganzen Knöpfen wohl nie zurechtkommen. Ich bin und bleibe einfach ein Nintendo-Kind.

4. Sammelst du etwas? (außer Bücher!)

Eine gute Frage. Früher hätte ich sofort antworten können. Damals habe ich Briefpapier, Stifte, Postkarten, aber auch Sneakers gesammelt. Tja, mittlerweile bin ich total langweilig geworden und sammle tatsächlich ein Geschirrset. Von Friesland "Kleine Brise". So richtig wie Oma früher. Aber ich bin ja auch in dem Alter wo man plötzlich gerne schwarzen Tee, schwarzen Kaffee, trockenen Rotwein und seit neustem, ich gebe es beschämt zu, auch Sherry mag. OMG, ich werde alt. Und dann eben auch noch das Geschirr.

5. Was wäre dein größter Wunsch?
Mein größter Wunsch wäre es, ein eigenes Haus mit Garten und darin einen Lesepavillon zu haben. Im viktorianischen Stil mit viel Glas und Licht und vielen tollen Pflanzen darin. Das wäre mein Traum. Ach ja und mittendrin ein Schaukelstuhl nicht zu vergessen.

So, ihr Lieben. Nun habe ich wieder einmal ein wenig von mir verraten und ich hoffe, ihr hinterlasst mir einen Kommentar und verratet mir, was ihr so über die Fragen denkt. Ich freu mich drauf.

Sonntag, 1. Oktober 2017

[Rezension] Judith Gridl - Das Leben meines besten Freundes

Judith Gridl - Das Leben meines besten Freundes


Ein besonderes Dankeschön geht an die Autorin Judith Gridl, die mich anschrieb und fragte, ob ich ihr Buch lesen möchte. Und natürlich an den KNESEBECK Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Angaben zum Buch:
Titel: Das Leben meines besten Freundes
Autorin: Judith Gridl
ISBN: 978-3-95728-063-3
Erscheinungsdatum: September 2017
Preis: 14,95 €
Verlag: KNESEBECK


"Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt."

Inhalt:
Samir und Jacob sehen sich zum Verwechseln ähnlich – stammen aber aus ganz unterschiedlichen Welten. In Samirs rauem Umfeld zählt allein das Faustrecht, während Jacob überbehütet aufwächst. Als Jacob auf ein Elite-Internat geschickt werden soll, aber viel lieber bei seiner ersten Liebe Fine bleiben will, bietet sich für beide die Gelegenheit, ihre Welten zu tauschen. Während Samir vom Internat aus seinen von einem arabischen Clan verschleppten Vater sucht, nimmt Jacob endlich sein Leben in die Hand und kommt auch selbst der Lösung des Falls näher.

Autorin:
Judith Gridl wurde 1970 in Burghausen (Bayern) geboren. Sie studierte Jura in München und Journalismus in Paris. Sie etablierte sich dann als Fernsehjournalistin und schrieb Drehbücher und Kurzgeschichten. Bei Knesebeck erscheint ihr erster Jugendroman. Seit zehn Jahren lebt sie mit Mann und Kindern in Berlin.

Quelle: KNESEBECK Verlag

Meine Meinung:
Zwei Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, versuchen das Leben des jeweils anderen zu meistern. Was als verrückte Schnapsidee beginnt, öffnet den beiden Freunden neue Türen in ihrem Leben und gibt ihnen Mut für die Hürden des Alltags.
Judith Gridl zeigt mit ihrem Roman und den Hauptfiguren Samir und Jacob, wie stark Freundschaft und wie mutig jeder einzelne durch dieses Band sein kann.
Der Autorin ist es gelungen, die Ängste, Nöte und auch die Liebe der Jugendlichen mit viel Gefühl und Spannung in diesen Roman zu packen.

Schreibstil:
Abwechselnd aus der Sicht von Samir und Jacob erzählt und zur Auflockerung zwischendrin auch Kurznachrichten.
Judith Gridl hat zwei Welten geschaffen, die aufeinanderprallen. Man erhält einen tollen Einblick in die High Society und die "orientalische Welt" Berlins.

"Vertraue Allah, aber binde dein Kamel an."

Charaktere:
Samir und Jacob, zwei Freunde, die in unterschiedlichen Stadtteilen Berlins und Welten leben. Der eine mit reichen Eltern und Leistungsdruck, der andere ums Überleben der Familie kämpfend und um die Aufklärung des Mordes an seinem Vater.
Doch so unterschiedlich sie auch sind, ihre Freundschaft ist so stark, dass sie sich gegenseitig den Halt geben, den sie brauchen. Als Leser fiebert man mit ihnen mit und hofft, dass sie nicht auffliegen mit ihrer Tauschaktion und dass alles ein gutes Ende nehmen wird.

Mein Fazit:
Ein toller Jugendroman mit spannendem Showdown, der die Macht der Freundschaft betont und Mut macht, sich gemeinsam mit dem besten Freund Kopf über ins Leben zu stürzen.
Für mich ein sehr beeindruckendes Buch und daher absolut lesenswert!

Bewertung: 5 von 5 Sternen



Freitag, 29. September 2017

[Blogparade] #BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


#BUCHPASSION – EDITION: LIEBLINGSAUTORINNEN UND -AUTOREN 29.9.-1.10.2017


Eigentlich bin ich momentan extrem schreibfaul. Da ich die tolle Blogparade #buchpassion von kapri-zioes aber unbedingt mitmachen will, raffe ich mich nun also doch auf und schreibe ein paar Zeilen. Es muss ja kein Roman werden, schließlich sollen die Artikel der Parade ja auch gelesen werden.
Als ich über diesen Artikel nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich den EINEN Lieblingsautor eigentlich gar nicht habe. Es sind durchaus mehrere, die mich über längere Strecken oder auch nur für den Moment begleiten und die ich super finde. 
Hier will ich aber die beiden erwähnen, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt haben und mich bis heute begleiten.
Und zwar ist das zum einen Astrid Lindgren und zum anderen Stephen King.
"WAASS?" werden jetzt sicher einige empört rufen, "Wie kann man nur so eine schräge Mischung nennen?" die anderen fragen. Ganz einfach, genau diese schräge Mischung bin ich.
Als Kind wollte ich so mutig sein wie Ronja, so stark wie Pippi, so ein Lümmel wie Michel, so einen Hund haben wie Bootsmann und so tolle Freunde wie die Kinder aus Bullerbü. (Zu finden sind diese Bücher übrigens im Oetinger Verlag) Ich habe mich regelmäßig nach Schweden geträumt und hatte das Gefühl, alles ist möglich. Dafür bin ich Astrid Lindgren unglaublich dankbar! Und meine Liebe zum Land Schweden hat mich während des Studiums dazu gebracht, als zweite Fremdsprache nicht etwa Französisch oder Spanisch zu wählen, sondern Schwedisch zu lernen.
Nun aber zurück zu meiner Jugendzeit. :-)
Als alle meine Klassenkameradinnen auf dem Pferdetrip waren, Bücher über das Internatsleben und das Glück auf dem Rücken der Pferde zu lesen begannen, bekam ich meinen ersten eigenen Büchereiausweis geschenkt. Unsere Dorfbücherei hatte nur 2 Nachmittage in der Woche geöffnet und war wirklich winzig. Dort angekommen, landete ich nicht etwa am Regal für Kinder- und Jugendbücher. Nein, mich zog es wie magisch zu den Regalen der Erwachsenen. Dass ich ausgerechnet vor dem Regal mit K stehen blieb war reiner Zufall. Da standen jede Menge Bücher von einem Mann namens Stephen King und die Cover sahen spannend und "verboten" aus. So schnappte ich mir das Erstbeste seiner Bücher und hatte "Christine" in der Hand. Ein rotes Auto auf rotem Hintergrund. Eine Taschenbuchausgabe von 1983, im Heyne Verlag erschienen, ziemlich zerlesen, aber das war mir egal. Das Auto hatte es mir angetan. Also wollte ich das Buch einfach mitnehmen. Nichtsahnend mit meinen 12 Jahren, stiefelte ich stolz nach Hause. Im Gepäck ein paar Bände Asterix-Comics (die gingen damals immer) und "Christine". Dass mir dieses Buch überhaupt ausgeliehen wurde, wundert mich bis heute.
Kaum war ich zu Hause, konnte ich nichts mehr ohne das Buch. Ob im Bett, am Esstisch, beim Zähne putzen und sogar in der Schule hatte ich "Christine" dabei. Stephen King hatte mich so bereits in seinen Fängen.
Später folgten dann diverse Kurzgeschichten, Feuerkind, Carrie, ES, Tommyknockers und The Stand (das habe ich allerdings mit 15 begonnen, immer nebenher gelesen und beendet als ich 17 war, weil es ungekürzt ca. 1900 Seiten stark und teilweise zwischendrin ganz schöne Durststrecken hatte).
Stephen King bereitete den Weg für jeden weiteren Autor/Autorin. Dank ihm habe ich meine Liebe zur Spannungsliteratur entdeckt.
Ja, und bis heute lässt mich die Liebe zur dunklen Seite von Stephen King nicht mehr los. Er ist für mich Held meiner Jugend, Lieblingsautor, Prototyp des auktorialen Erzählers und Märchenonkel in einem.
Und weil ich damals im Studium eine Gleichgesinnte fand, haben wir letzte Woche Donnerstag zu Ehren von Stephen Kings 70. Geburtstag gemeinsam Kuchen gegessen und auf ihn angestoßen. :-)

Okay, jetzt ist der Artikel doch etwas länger geworden als gedacht. Und das, obwohl ich von der Twitter-Leseparty zur #buchpassion ganz schön abgelenkt war. 
Ich hoffe, er hat euch gefallen und ich bin gespannt, welchen Lieblingsautor/welche Lieblingsautorin ihr habt. Lasst mir ein Kommentar da. Ich freu mich drauf.


Mittwoch, 20. September 2017

[Rezensionen] Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Jeffrey Archer - Band 6 - Möge die Stunde kommen

Mein Dankeschön geht an das Bloggerportal und Random House Audio für das Zurverfügungstellen dieses wunderbaren Hörbuchs.


Angaben zum Hörbuch:
Titel: Möge die Stunde kommen
Autor: Jeffrey Archer
Sprecher: Erich Räuker
ISBN: 978-3-8371-3760-6
Erscheinungsdatum: September 2017
Preis: 14,99 EUR
Verlag: Random House Audio


Inhalt:
Dramatische Zeiten für die Cliftons und Barringtons
Die Erfolgs-Saga geht weiter!

Für die Cliftons und Barringtons, die seit Jahrzehnten schicksalhaft verbunden sind, beginnt eine dramatische Zeit. Giles Barrington muss sich zwischen der Karriere als Politiker und seiner großen Liebe entscheiden, während für Emma und Harry Clifton eine Welt zusammenbricht, als sie einen Selbstmordbrief entdecken. Für beide Familien

Erich Räukers tiefe Erzählerstimme lässt das Familien-Epos lebendig werden.

(2 MP3-CDs, Laufzeit: ca. 11h 54)

Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos "Die Clifton-Saga" stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

Sprecher:
Der gefragte Sprecher Erich Räuker synchronisiert u. a. Saul Berenson in der Serie Homeland oder Robert Crawley in Downton Abbey und ist die klangvolle Erzählerstimme der Clifton-Saga.

Quelle: Random House Audio


Meine Meinung:
Mittlerweile sind wir also bei Band 6 angekommen. Wir befinden uns in den 1970er Jahren. Anatoly Babakov sitzt noch immer im Gefängnis und Harry Clifton versucht alles, um ihn dort herauszubekommen. Virginia brütet wieder über ihren Intrigen und Sebastian arbeitet weiterhin in der Bank.
Auch in diesem Band müssen die Familien Barrington und Clifton mit so einigen schönen und weniger schönen Überraschungen zurechtkommen.
Und selbst die intrigante Virginia kommt mal ins Straucheln.
Wie bereits in den vorherigen Bänden, geht es direkt dort weiter, wo der Cliffhanger des letzten Bandes aufgehört hatte.

Schreibstil/Vortragsweise:
Jeffrey Archer versetzt die Hörer in die 1970er Jahre und zeigt nicht nur das Leben der Cliftons und Barringtons, sondern auch die politische Lage und Brisanz des Kalten Krieges und die Rolle der Sowjetunion darin. Archer schafft es auch Hörer, die erst nach dem Mauerfall geboren wurden, gekonnt in diese Zeit mitzunehmen.
Zum Sprecher Erich Räuker muss ich nach 6 gelungenen Hörbüchern der Clifton-Saga wohl nichts mehr sagen.

Charaktere:
Die üblichen Verdächtigen tummeln sich auch dieses Mal wieder an den verschiedenen Schauplätzen. Außerdem tauchen hier und da neue Charaktere auf, die eine bedeutende Rolle spielen. Es macht wieder große Freude den einzelnen Figuren über die Schulter zu schauen.

Mein Fazit:
Band 6 hat wieder deutlich mehr Spannung zu bieten. Er kann nicht nur mit den ersten Bänden mithalten, sondern toppt diese um Längen. Für mich der beste Teil der Saga bisher. Dieses Mal leben nicht nur die Figuren, sondern auch das Spannungspotential wird ausgeschöpft.
Für mich hat der Band klare 5 Sterne verdient.


Weitere Lesermeinungen:
Nicole von Nicoles Bücherwelt

[Neuzugänge] Das Leben meines besten Freundes

Das Leben meines besten Freundes


Ein großes Dankeschön geht heute an den KNESEBECK Verlag. Dank ihnen und der Autorin Judith Gridl darf ich das Jugendbuch "Das Leben meines besten Freundes" lesen, das ab Morgen (21.09.17) überall im Buchhandel erhältlich sein wird.
Sobald ich es gelesen habe, werde ich es hier natürlich besprechen.



Montag, 18. September 2017

[Montagsfrage] #5



Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?


Ja, ist denn schon wieder Montag? Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Die Woche hat heute wirklich gut angefangen, denn ich musste erst um 9:30 Uhr bei der Arbeit sein und war um 14:30 Uhr bereits wieder zu Hause. So habe ich nun ausgiebig Zeit, um nicht nur die heutige Montagsfrage zu beantworten, sondern auch eine schöne Blogtour durch den RSS-Feedreader zu machen.

Nun aber erst einmal zur heutigen Frage:
Ich lese eigentlich nur Romane. Aber na ja, ab und zu gibt es auch schon mal einen Manga, den ich gelesen habe (den letzten habe ich vor 4 oder 5 Jahren gelesen). Ich habe mir früher fürs Zugfahren gerne Mangas gekauft, weil ich mich im Zug meist nicht so konzentrieren kann (die vielen "tollen" Gespräche der anderen sind einfach zu spannend). Da ich aber schon ewig nicht mehr weitere Strecken alleine mit dem Zug gefahren bin, habe ich auch schon lange keinen Manga mehr gelesen. Ich mochte die Tokyopop-Mangas immer am liebsten. Gerne so richtig klischeehaft mit Teenieliebe und so (auch mal ab 16).
Richtige Comics habe ich nur als Kind gelesen. Die "Asterix"-Bände und die "Tim und Struppi"-Bände habe ich alle aus der Bücherei ausgeliehen und sie rauf und runter gelesen.

An Graphic Novels habe ich mich bis jetzt nur mal während eines Uni-Seminars herangetraut. Damals haben wir "Maus" und "Im Schatten zweier Türme" von Art Spiegelman gelesen. Die waren sehr beeindruckend, aber danach habe ich es nicht mehr versucht. Allerdings habe ich mir vor einem Monat eine Graphic Novel vorbestellt, die ab November lieferbar ist. Ich bin sehr gespannt darauf und hoffe, die Story ist toll. Ich bin nämlich dank Netflix absolut süchtig nach der Serie "Penny Dreadful". Da diese aber nur 3 Staffeln hat und ich sie natürlich bereits durchgeschaut habe, war ich total froh, dass die Geschichte nach der Geschichte als Comic herauskommt. So war das Buch natürlich ein Muss. Sobald es im November hier eintrudelt, werde ich dann auch auf diesem Blog davon berichten.

Donnerstag, 14. September 2017

[In eigener Sache] GEWONNEN! Unboxing!

Juhu, juhu!!! Ich habe tatsächlich gewonnen beim Geburtstags-Gewinnspiel von KeJas-BlogBuch. Aber jetzt mal alles von Anfang an.

Am 10. August feierten Kerstin und Janna von KeJas-BlogBuch ihren ersten Bloggeburtstag. Zu diesem Anlass gab es nicht nur ein neues Gewand für ihren Blog, sondern auch ein Gewinnspiel für ihre fleißigen Leser. Man durfte 2 Buchwünsche aufschreiben.
Ich, wie ich eben so bin, dachte mir, ich könnte ja auch mal mein Glück versuchen und schrieb als ersten Wunsch Jürgen Albers' Roman "Crossroads" auf und als zweiten Wunsch Lauren A. Forry mit "Abigale Hall".
Letzte Woche Sonntag kam dann die Nachricht von Kerstin, dass ich tatsächlich gewonnen habe. Ich konnte es gar nicht so recht glauben und hab mich natürlich riesig gefreut. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war dieses mega tolle Paket.


Denn mit diesem Paket haben die zwei mich heute tatsächlich extrem glücklich gemacht. Ich war so müde (und bin es immer noch), weil ich heute nach der Arbeit wieder mit dem Schwimmtraining begonnen habe, nachdem ich letzte Woche ja mit fetter Erkältung flach gelegen habe. Und so bin ich nach dem Schwimmen heute total müde nach Hause gekommen. Mein Freund hat das Paket so drapiert, dass ich es auf jeden Fall als erstes sehen musste.
Und dann ging das Unboxing los. Und da ich es euch natürlich nicht vorenthalten wollte, gibt es hier gleich Bilder. Deshalb habe ich gleich die Kamera gezückt und Bilder gemacht.



Nachdem ich einiges an Stopfmaterial entfernt hatte, war dieses Smiley das Erste, was ich gesehen habe. Kerstin und Janna haben es hier noch mal so richtig spannend gemacht.


Nachdem ich die Verpackung entfernt hatte, kamen gleich zwei Geschenke zum Vorschein. Also habe ich zuerst das Päckchen mit dem Smiley ausgepackt und gleich einen Luftsprung gemacht.


Neben den Katjes Gummiteilchen (die ich schon halb aufgefuttert hab, weil ich Katjes so gerne mag), ist eine Tasche mit KeJas-BlogBuch-Logo darin gewesen. Soooo toll und ich werde sie gleich morgen als Tasche für die Arbeit nutzen und mein Essen darin transportieren.
Dann war Päckchen Nr. 2 an der Reihe. Hier war mir klar, dass es eines der beiden Bücher sein musste, die ich im Blogkommentar erwähnt hatte. Doch mit dem Rest hatte ich nicht gerechnet.


Ich war echt überrascht, was da noch alles dabei war. Nicht nur Jürgen Albers' "Crossroads" (den ich auf der Buchmesse gleich nach einem Autogramm fragen werde) tauchte auf, sondern außerdem noch ein Memoblock mit Magnet und passendem Stift, dazu ein Bleistift mit Radiergummi in Buchform (mega niedlich) und eine Postkarte zum Ausmalen (woher wussten die beiden bloß, dass ich total gerne abends Malbücher ausmale?). Und eine Visitenkarte ihres Blogs.

Ich bin noch immer total überwältigt von dieser Flut an Geschenken und freue mir ein Loch in den Bauch (das mit den Gummiteilchen gleich wieder gefüllt wird).
Ich danke Kerstin und Janna von Herzen und bin mega glücklich. Danke!!!!!

Und für alle, die das hier jetzt lesen, gibt es die Aufforderung, auf jeden Fall auf dem Blog der beiden vorbeizuschauen. Es lohnt sich! http://kejas-blogbuch.de/

Mittwoch, 13. September 2017

[In eigener Sache] Das neue Bloglogo steht!


Mein Header ist fertig! 

Da ist das Logo also. Und ich bin mega stolz darauf. 
Deshalb möchte ich ganz besonders Theresa Kölczer danke sagen, die mir den Traum vom eigenen Bloglogo erfüllt hat und nicht nur das Büchertürmchen, sondern auch gleich Pablo als Leuchtturmkater darin verewigt hat.
Nun kann ich in den nächsten Tagen auch endlich meine Visitenkarten bestellen, die ich dann bei der Frankfurter Buchmesse auch fleißig verteilen kann.

Ich hoffe, es gefällt euch genauso sehr wie mir.

Montag, 11. September 2017

[Montagsfrage] #4



Montagsfrage: Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?



Diese Montagsfrage schließt quasi direkt an die von letzter Woche an. Das passt ja.
Ich lese lieber Printbücher, da ich gerade bei neuen Büchern den Geruch so mag und ich gerne was in der Hand halte und umblättern möchte. Und dann gibt es da noch das Fable für Lesezeichen. Auch die nutze ich mega gerne.
Hier sind nur mal ein paar meiner liebsten.




E-Books lese ich meist nur unterwegs oder im Bett, weil der Tolino einfach leichter ist, nicht so viel Platz wegnimmt und vor allem, weil ich die Schrift vergrößern kann. Das ist gerade im Bett wirklich toll, weil ich einfach ohne Brille lesen kann.

Hier findet ihr die anderen Teilnehmer der Montagsfrage und natürlich den Blog von Buchfresserchen.

Freitag, 8. September 2017

[Rezension] abgebrochenes Buch - Li

Isabella Maria Kern - Li - Tote Mädchen machen keinen Sex


Angaben zum Buch:
Titel: Li - Tote Mädchen machen keinen Sex.
Autorin: Isabella Maria Kern
ISBN: 978-3-86963-227-8
Erscheinungsdatum: Juli 2016
Preis: 16,00 EUR
Verlag: Iatros


Inhalt:
Nach seinem ersten Besuch in einem Bordell ist für Peter, einem arroganten Journalisten, nichts mehr, wie es war. Die Lust auf Sex ist ihm sofort vergangen, als er dort auf die minderjährige Li trifft, und er verspricht, ihr zu helfen. Aber Li nimmt sich noch in derselben Nacht das Leben. Er versteckt Beatrice, die von ihren Zuhältern gesucht wird, bei sich, riskiert damit sein Leben, und wird obendrein gekündigt. Als er dann noch Lis Stimme hört, meint er den Verstand zu verlieren …

Ob man an paranormale Aktivitäten glaubt oder nicht, ist eine Sache, die andere ist die Geschichte von Peter, unserem Protagonisten, der Lis Stimme hört, nachdem sie ihrem jungen Leben ein Ende gesetzt hat. Ein Selbstmord, ein Mord, die Liebe und der wohl aussichtslose Kampf um eine bessere Welt, führt den Leser durch einen spannenden, paranormalen Thriller.

Autorin:
Aufgewachsen mit Pferden, Schafen und Hasen im schönen, hügeligen Mühlviertel, habe ich gelernt, die Natur und die Tiere zu respektieren. Liebe, Toleranz und Frieden sind die Voraussetzungen für das Gelingen eines guten Miteinanders auf unserem schönen Planten, den wir schützen und nicht zerstören sollen. Ich schreibe Bücher, betreibe ein Kleinwasserkraftwerk und arbeite als Krankenschwester.

Quelle: Iatros Verlag

Meinung:
Ein sehr wichtiges und meist totgeschwiegenes Thema greift Isabella Maria Kern mit ihrem Buch auf. Es geht um Li, die als junges Mädchen von ihrer armen Familie in Vietnam an einen reichen Europäer verkauft wird, im Glauben, in Europa würde es ihre Tochter besser haben, könnte dort gesellschaftlich aufsteigen und gute Arbeit bekommen. Stattdessen erwartet Li, wie viele andere Mädchen, ein Leben in Angst und Gewalt. Sie werden zur Prostitution gezwungen und haben keinerlei Chance aus diesem Leben zu entkommen. So denkt auch Li und nimmt sich vor Scham und Ekel das Leben.
Ein wirklich gut recherchiertes Thema und eine gut ausgearbeitete Geschichte, doch leider konnte ich das Buch nicht bis zum Ende lesen. Warum, das will ich euch hier erklären.

Ich persönlich breche mittlerweile recht häufig Bücher ab, die mich vom Thema nicht interessieren. Doch dass ich ein Buch abbreche, dessen Thema ich wirklich interessant und wichtig finde, das passiert nur sehr selten.
Normalerweise gebe ich einem Buch 50 Seiten. Wenn es mich bis dahin nicht gepackt hat, lege ich es weg. Diesem Buch habe ich, aufgrund des wirklich guten Inhalts 200 Seiten gegeben, doch am Ende musste ich dann aber für mich feststellen, dass ich einfach nicht mehr über die vielen Orthografiefehler hinwegsehen konnte.
Es tut mir in der Seele weh, weil ich die Geschichte wirklich gut finde und ich möchte auch hier deutlich klarstellen, dass es nichts mit dem Inhalt zu tun hat, dass ich es nicht zu Ende lesen konnte. Daher erhält das Buch von mir auch 3 Sterne (eigentlich 2,5).
Mir ist unbegreiflich, wie ein Verlag ein solches Buch in Druck geben kann. Dieses Buch wimmelt nur so vor Rechtschreib- und Satzzeichenfehlern. Auch ist die Sprache teilweise zu monoton gehalten, sodass man irgendwann mit den Gedanken abschweift. Ein ordentliches Lektorat und Korrektorat hätte dem Text nicht nur gutgetan, sondern ihm auch den Schliff gegeben, den er benötigt, um als verkaufsfähige Literatur auf dem Markt zu bestehen.
Ich will mich von Fehlern in meinen eigenen Texten nicht freisprechen, aber wenn man schon in einem Verlag veröffentlicht und nicht als Selfpublisher alles alleine macht, dann kann man von diesem Verlag auch ordentliche Arbeit verlangen. Und die hat er hier definitiv nicht gemacht.
Mich persönlich ärgert so etwas sehr, denn es lässt die Autorin und auch ein Stück weit die Verlagsbranche in schlechtem Licht erscheinen und das haben beide nicht verdient.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich diese Rezension schreiben soll, aber ich finde, auch eine negative Meinung sollte ausgesprochen werden.
Wenn der Käufer 16,00 EUR für dieses Buch ausgibt und dann am Ende enttäuscht ist, weil er beim Lesen immer wieder über Fehler stolpert (ich spreche von durchschnittlich 5 Fehlern pro Seite), dann lässt es nicht nur Leser frustriert zurück, sondern man könnte sich ernsthaft fragen, warum man so viel Geld für solch schlechte Qualität ausgeben muss. Noch einmal möchte ich betonen, dass ich nicht die Qualität des Inhalts meine. Aber weiter im Szenario.
So greifen diese Leser nun vielleicht lieber zu den 99 Cent Artikeln, die vor Fehlern zwar nur so strotzen, doch hier wissen sie wenigstens, sie brauchen für diese „Unterhaltungsliteratur“ nicht viel ausgeben. Wenn wir (und da zähle ich mich als Literaturwissenschaftlerin eindeutig dazu) in der Verlagsbranche qualitativ hochwertige Literatur auch weiterhin verkaufen möchten (und das geht nicht für 2,50 EUR oder weniger), dann müssen wir auch dementsprechend arbeiten.

Mir tut es leid, dass es ausgerechnet ein Werk einer Autorin getroffen hat, die ich persönlich sehr nett finde und der ich von Herzen gönnen würde, wenn sie das Buch in überarbeiteter Form noch einmal veröffentlichen könnte.

Fazit:
Obwohl das Thema sehr wichtig und der Plot gut recherchiert ist, kann ich dem Buch nur 2,5 bzw. aufgerundet 3 Sterne geben, da es leider zu viele Orthographie- und Satzzeichenfehler enthält.

Montag, 4. September 2017

[Montagsfrage] #3 Offene Montagsfrage


#3 Montagsfrage - Freie Montagsfrage (ältere aus der Liste)

Print oder eBook - Was bevorzugst du?

So, ich habe mich bei der Offenen Montagsfrage heute mal für diese Frage entschieden.
Ich lese eigentlich lieber Printbücher. Ich fasse ein Buch einfach gerne an, rieche daran (an neuen Exemplaren, die alten müffeln ja gerne mal), blättere Seiten gerne von Hand um und auch gerne mal vor und zurück. 
Allerdings bin ich Brillenträgerin und finde nichts nerviger, als mit Brille im Bett zu lesen. Da ich aber ohne Brille extreme Probleme habe längere Texte zu entziffern ohne meine Augen zu überanstrengen, nutze ich dort mittlerweile meist den Tolino. Da kann ich die Schrift einfach größer stellen und das Problem ist erledigt. Außerdem wiegt er nicht so viel wie so mancher dicke Wälzer. Und man kann das Licht einfach ausmachen und trotzdem lesen. 
Das sind alles Vorteile, die den eReader wirklich attraktiv machen. Doch wenn es geht, bevorzuge ich noch immer das gedruckte Buch. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ich gerade im Alter mehr zum eReader greifen werde. Ich sehe es bei meinem Opa, er ist 93 Jahre alt und sieht nur noch sehr schlecht. Er liest für sein Leben gerne, doch seine Bücher sind ihm selbst mit Lupe zu klein geschrieben. Ihm würde ein eReader Abhilfe verschaffen. Leider kann er mit der Technik nicht umgehen und ist zu alt, um es noch zu lernen. Aber deshalb weiß ich für mich, dass ich mir durchaus vorstellen kann, irgendwann ganz umzusteigen, wenn es nicht mehr anders gehen sollte.

Samstag, 2. September 2017

[Mein SuB] September 2017 - Zwei Bookcrossing-Bücher auf Halde


Inspiriert von der lieben Lizzy von read books and fall in love habe ich nun auch begonnen meinen SuB zu inspizieren. Ich möchte euch jeden Monat 2 meiner SuB-Bücher vorstellen, die teilweise schon mehrere Jahre hier stehen, ohne gelesen worden zu sein. Dazu möchte ich die Fragen, die Lizzy gestellt hat, natürlich gerne beantworten.


  • Wieso ist dieses Buch auf dem SuB gelandet?
  • Was ist die Geschichte hinter dem Buch?


Natürlich dürft ihr mir auch Fragen zu den Büchern stellen, egal ob per Kommentar oder bei Twitter.

Hier kommen also die ersten beiden Bücher der Aktion:

Klappentexte
Die Welt hält den Atem an, als sie dank CNN Zeuge von etwas Unglaublichem wird: Auf dem höchsten Punkt der Bergzitadelle von Trahpah steht ein menschliches Kreuz! Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich – und springt in die Tiefe. Nur wenige wissen: Das war nicht die Tat eines Wahnsinnigen, sondern ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Doch langsam mehren sich die Zeichen, dass die Zeit gekommen ist, dieses Geheimnis zu offenbaren – auch wenn damit das Ende der Welt einhergeht … (Quelle: Bastei Lübbe)

Dieses Buch liegt seit März 2014 auf meinem SuB. Bekommen habe ich es, wie man unschwer erkennen kann, durch Bookcrossing (der runde Aufkleber mit dem laufenden Buch "Ballycumber"). Ich bin seit 2005 dort Mitglied und wir tauschen untereinander gerne und oft Bücher aus. Dieses hat es allerdings noch nicht geschafft mich zum Lesen zu bewegen. Warum, weiß ich eigentlich selbst nicht, denn der Klappentext klingt wirklich spannend. Vielleicht schaffe ich es ja das Buch in der Adventszeit zu lesen. Dann müsste es nicht noch bis ins neue Jahre hier verweilen. Denn nach dem Lesen wird es natürlich "freigelassen".


Klappentext
Amsterdam im 17. Jahrhundert. Der junge Maler Cornelis Suythof, ein großer Bewunderer des Meisters Rembrandt, arbeitet als Aufseher im Zuchthaus, um seine bislang brotlose Kunst zu finanzieren. Da geschieht etwas, das sein ruhiges Leben von Grund auf verändern wird: Ein angesehener Blaufärber wird eingeliefert, weil er seine ganze Familie auf grausame Weise ermordet hat. Schlimmer noch für Cornelis, gleich darauf wird sein bester Freund Ossel eingekerkert. Auch er, bislang die Gutmütigkeit selbst, hat gemordet. Beide Täter sind vollkommen verwirrt - und Cornelis schwört, der Sache auf den Grund zu gehen. Er findet heraus, daß ein und dasselbe Ölgemälde sich während der Morde in der Nähe der Täter befand; ein harmloses Familienbildnis wie von Rembrandts Hand, farblich jedoch von einem intensiven Blau, das Rembrandt nie benutzte.Als das "Todesbild" auf rätselhafte Weise verschwindet, weiß sich Cornelis keinen anderen Rat, als bei dem alten verbitterten Meister als Schüler anzuheuern. Bald schon festigt sich in ihm der Verdacht, daß Rembrandt selbst in die unseligen Ereignisse verwickelt ist. Während Cornelis Schritt für Schritt beängstigenden Machenschaften auf die Spur kommt, bemächtigt sich etwas Ungreifbares der Stadt Amsterdam und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne - und die Farbe des Dämons ist Blau...  (Quelle: Jörg Kastner)

Dieses Buch habe ich ebenfalls von Bookcrossing erhalten. Es war mein 1. Adventstürchen im Bookcrossing-Adventskalender 2014. Ich habe es schon öfter in die Hand genommen, aber dann doch nie gelesen. Auch dieses möchte ich, wenn es möglich ist, dieses Jahr noch lesen. Das Buch ist mittlerweile nur noch antiquarisch zu erhalten. Auf der Webseite von Knaur taucht es nicht mehr auf.

Mittwoch, 23. August 2017

[Rezension] Johannes Groschupf - Lost Places

Johannes Groschupf - Lost Places






Angaben zum Buch:
Titel: Lost Places
Autor: Johannes Groschupf
ISBN: 978-3-8415-0366-4
Erscheinungsdatum: August 2015
Preis: 7,99 EUR
Verlag: Oetinger



"Take nothing but pictures,
leave nothing but your footprints."

Inhalt:
Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es plötzlich so richtig gefährlich ...

Autor:
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.

Quelle: Oetinger 

Meine Meinung:
Lost Places sind verlassene Gebäude, die eine magische Anziehungskraft auf sogenannte Urban Explorer hat. Die bekanntesten Lost Places sind die Belitz Heilstätten und der Spreepark in Grunewald. Aber eigentlich gibt es diese Lost Places überall, wo irgendwann einmal Menschen waren.

5 Freunde wollen sich als Urban Explorer verlassene Gebäude in der Bundeshauptstadt genauer ansehen. Sie reizt der Kick des Unbekannten. Doch dann treffen sie auf Mitglieder der Motorrad-Gang "Bandidos" und sie bekommen jede Menge Ärger.


Die Idee zu diesem Thriller ist wirklich gut, doch leider kommt sie am Ende doch zu kurz, weil sich ein anderes Thema in den Mittelpunkt drängt.


Schreibstil:
Die Beschreibungen der Gefühle sind wirklich gut. Gerade die Angst wird sehr anschaulich dargestellt. Als Leser fühlt man mit den Protagonisten.
Spannung wird von Kapitel zu Kapitel immer wieder aufs Neue aufgebaut. Sprachlich macht es Freude, das Buch zu lesen. Der Autor schafft es, den Leser bei der Stange zu halten, ohne große Schocker oder Effekthascherei.

Charaktere:

Die 5 Freunde, allen voran Lennart, der in der ICH-Perspektive erzählt, sind recht gut gezeichnet. Nicht wirklich tiefgründig, aber auch nicht zu flach. Man hat sie eigentlich ganz gern, auch wenn sie nicht ans Herz wachsen.

Mein Fazit:
Ein spannender Jugend-Thriller mit tollem Thema, aber leider am Ende mit anderem Schwerpunkt.
Daher erhält er nur 3 von 5 Sternen, da mir die Thematik "Lost Places" zum Schluss zu kurz kam. Sonst war der Thriller gut und spannend.


Bewertung:  3 von 5 Sternen

Montag, 21. August 2017

[SuBdenSommer] Abschluss der Aktion und Bilanz




SuB den Sommer - Das Urlaubsworkout für Buchnerds

(nach der Idee von Ink of Books und Ein Buch kommt selten allein)


Vom 1. Juli bis zum 20. August 2017 lief die Aktion. Ich habe sie wirklich gerne mitgemacht und bin richtig traurig, dass die Zeit schon wieder vorbei ist. Ich habe genau die Anzahl von Büchern geschafft, was ich im Vorhinein schon dachte. Nämlich 6.
Es waren folgende Aufgaben mit den dazugehörigen Büchern:

1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt - Sabine Neumann - Das Mädchen Franz (seit 2013 in meinem Regal)

4. Lies ein Buch von einem Debüt-Autor - Johannes Groschupf - Lost Places (sein Jugendbuchdebüt)

7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin - Rena Fischer - Chosen - Das Erwachen

9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst! - Jutta Oltmanns - Die Dufthändlerin

12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist - Wilkie Collins - Jezebels Tochter

13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt - Jonas Winner - Murder Park (als Hörbuch)

Das Buchverbot habe ich leider nicht einhalten können und ich schäme mich auch sehr dafür, aber ich konnte einfach nicht widerstehen.

Ein großes Lob geht an Anna und Tabi, die das einfach toll organisiert haben und ich wünsche allen Teilnehmern am nächsten Samstag einen tollen Buch-Shopping-Tag in Frankfurt. Ich werde an euch denken, wenn ich auf der Baustelle meines Vaters schwitzen werde. *lach*
Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und die Lesenacht mit euch war einfach toll.

Ich bin gerne wieder bei der nächsten, von euch organisierten Aktion dabei.

[Montagsfrage] #2 Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?


Und schon ist eine Woche vergangen. Hier ist die neue Frage zum Montag:

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Da gibt es eigentlich so einiges. Ich bin z.B. keine Trendleserin. Ich hasse es, wenn ein Buch in den Himmel gehoben wird und es von allen Seiten "Das musst du lesen!" kommt. Dann lasse ich das Buch gleich mal liegen und schaue nach etwas anderem. So ging es mir damals auch mit Harry Potter. Als die ersten Bände und Filme raus kamen, war ich extrem angenervt von dem Hype. Als der sich etwas gelegt hatte, habe ich dann angefangen es zu lesen und war selbst wirklich fasziniert.
Allerdings gibt es tatsächlich bis heute Bücher, die ich auf keinen Fall lesen werde (die ich evtl. mal angefangen hatte und die ich schrecklich fand). Unter anderem sind es die Shades of Grey-Teile, Charlotte Roches Feuchtgebiete oder auch dieser Hitler-Klamauk "Er ist wieder da" (den habe ich versucht als Hörbuch zu hören und fand es einfach nicht lustig). Aber so geht es mir mit vielen lustigen Büchern. So kann ich z.B. auch David Safier nicht lesen. Wen ich wiederum sehr empfehlen kann in der komischen Literatur, ist definitiv Funny van Dannen. Den finde ich unglaublich lustig.
Außerdem habe ich vor vielen, vielen Jahren mal angefangen "Herr der Ringe" zu lesen und bin nicht über den ersten Teil hinausgekommen. Ich befürchte, das wird auch ein Bestseller sein, den ich niemals komplett lesen werde, obwohl man immer wieder darüber stolpert.

Habt ihr auch ein bestimmtes Buch oder eine Reihe, die ihr niemals lesen wollt, die euch aber immer wieder mal über den Weg laufen? Dann lasst mir einen Kommentar da und berichtet davon. Ich freu mich drauf.

Montag, 14. August 2017

[Montagsfrage] Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?



Heute möchte ich nun auch endlich mal mit der Montagsfrage von Bücherfresserchen beginnen.


Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

Da zurzeit hier in Kassel wieder mal documenta ist und ich den Parthenon der Bücher unterstützen möchte, habe ich ein paar Bücher aussortiert, die irgendwann mal irgendwo auf der Welt verboten waren. Diese Bücher möchte ich für diese tolle Kunstinstallation spenden, denn es fehlen noch knapp 1600 Bücher, um bis nächsten Monat wirklich alle Säulen füllen zu können.
Danach sollen die Bücher an Besucher verschenkt werden.

Folgende Bücher habe ich ausgewählt:

Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere (in Italien - Index Opus Dei (Rating 2-6))
... ein natürlich sehr bekannter Roman des Autors und hierzulande ein Must Read. Seit wann das Buch auf dem Index Opus Dei steht ist aus der Liste der verbotenen Bücher leider nicht raus zu lesen.

Brüder Grimm - Kinder- und Hausmärchen (in Deutschland - in den westlichen Besatzungszonen 1945)
... die Märchen der Brüder Grimm sind wohl so ziemlich jedem in gewisser Weise bekannt. Warum diese in den westlichen Besatzungszonen verboten war, ist mir einfach unbegreiflich. Vielleicht weil sie zum deutschen Kulturgut gehören und alles "Deutsche" in dieser Zeit verhasst war.

Arthur Schnitzer - Reigen (in Deutschland - 1933 und in Italien - Index Opus Dei (Rating 2-6))
... als jüdischer Autor wurden seine Werke im Nationalsozialismus verpönt und Ausgaben seiner Bücher bei der Bücherverbrennung öffentlich vernichtet. Zum Index Opus Dei kann ich leider nichts sagen.

Gotthold Ephraim Lessing - Nathan der Weise (in Österreich - University of Vienna (Project: 'Zensur in Österreich') und in Italien - Index Opus Dei (Rating 2-6))
... warum genau Nathan der Weise verboten war oder ist, weiß ich leider nicht und es stand auch kein Datum in der Liste der verbotenen Bücher. Meine Ausgabe ist übrigens aus dem Hamburger Lesehefte Verlag, die ich besonders schön finde.

Giacomo Girolamo Casanova - Aus meinem Leben (in Österreich - 1822-1835 - University of Vienna (Project: 'Zensur in Österreich')
... das diese Geschichten nur in Österreich auf dem Index standen, wundert mich. Denn hier hätte gerade der Vatikan wohl einiges dran zu mäkeln gehabt.

So, dann will ich die Bücher noch bei Bookcrossing registrieren, damit sie auch nach dem Weiterreisen noch nachverfolgt werden können.

Und schon ist die erste Montagsfrage beantwortet.

[Bloggeburtstag] zwei Jahre Buechertuermchen

2 Jahre 
Leuchtturmwaerterins Buechertuermchen

Wow, schon zwei Jahre sind vergangen. Am 14.08.2015 ging mein Blog online. Wie schnell diese Zeit vorbei ging merke ich auch daran, dass ich eigentlich einen tollen Geburtstagsbeitrag schreiben wollte, von langer Hand geplant und eigentlich mit spektakulärem Inhalt. Tja, eigentlich ...
Doch wie das oft so ist, die Zeit vergeht und man hat alles andere erledigt, doch der Blogbeitrag bleibt liegen (ist ja noch so viel Zeit).
So schreibe ich den Beitrag nun zwischen Tür und Angel  und was wirklich Außergewöhnliches ist mir leider auf die Schnelle nicht eingefallen.

Deshalb ist es einfach an der Zeit, um mal ordentlich danke zu sagen. Danke an euch Leser/innen, denn ohne euch würde all das wenig Sinn machen. Ich danke euch, dass ihr mein Buchgequassel hier und/oder auf anderen Kanälen wie Twitter mitmacht und mir das Gefühl gebt, in einer Community von Gleichgesinnten angekommen zu sein.

Ich habe in den letzten zwei Jahren über LovelyBooks, Google+, die Buchbloggerszene und Twitter jede Menge tolle Erfahrungen und Bekanntschaften machen dürfen und möchte keine davon missen.

Ich versuche mich in der Zukunft etwas intensiver um meinen Blog zu kümmern und auch öfter mal bei Bloggeraktionen dabei zu sein.
Außerdem habe ich mir fest vorgenommen bei der Montagsfrage von Buchfresserchen mitzumachen und so tolle Infos rund ums geschriebene Wort zu liefern.

Und was ich schon mal ankündigen kann, ich bekomme demnächst ein eigenes Bloglogo, das gerade entsteht. Ich freue mich schon sehr darauf, es euch bald zeigen zu können und mir im Hinblick auf die Frankfurter Buchmesse noch Visitenkarten erstellen zu können.

Natürlich freuen Pablo und ich uns immer über eure Kommentare.
In diesem Sinne wünschen wir euch eine schöne Woche und feiern jetzt ein bisschen mit einem Kaffee und einem Katzenleckerchen (ihr dürft gerne überlegen, wer von uns beiden was vernaschen wird).



Eure Leuchtturmwaerterin
 Tamara

Samstag, 5. August 2017

[Rezension] Wilkie Collins - Jezebels Tochter

Wilkie Collins - Jezebels Tochter

Dieses Buch ist nur noch antiquarisch zu erhalten oder bei dtv als eBook.






Angaben zum Buch:
Titel: Jezebels Tochter
Autor: Wilkie Collins
ISBN: 3-423-20003-0
Erscheinungsdatum: Juni 1997
Preis: nur noch antiquarisch zu erhalten
Verlag: dtv

"Vor und zurück, mit schweigendem Tritt
Vorbei an den Toren der Toten ich  schritt
Und sprach, es ist hart und ich seh es nicht ein,
Wenn andere tanzen, dass ich dann allein
Mit dem Tod und der Angst und der Kälte sollt' sein -

Ich arme Seel'!"

Inhalt:
Ein Muss für Schmökerfans und Krimiliebhaber
Die Witwe Jezebel Fontaine tut alles, um ihre gutherzige, aber aufgrund ihres gesellschaftlichen Status nicht eben chancenreiche Tochter möglichst gut zu verheiraten. Jezebels Charme und Überzeugungskraft und nicht zuletzt der Besitz geheimnisvoller Giftfläschchen leisten ihr dabei gute Dienste. Allerdings hat sie nicht mit Mrs Wagner ge-rechnet, die im Haus des anvisierten Bräutigams zu tun hat. Von Natur aus misstrauisch, kommt die alte Dame der Lösung der rätselhaften Giftanschläge immer näher. Doch es ist ein Spiel gegen die Zeit ...Wilkie Collins spinnt ein feines Geflecht aus Geheimnissen und Intrigen, das bis zur letzten Seite fasziniert.

Autor:
Wilkie Collins, 1824 in London geboren und 1889 dort gestorben, enger Freund Charles Dickens', begann nach kurzer juristischer Tätigkeit die Schriftstellerlaufbahn. Er schrieb eine Reihe äußerst spannender, melodramatischer Romane, die, geschickt konstruiert, den Leser auf falsche Spuren locken und als Vorläufer des modernen Detektivromans gelten.
Quelle: dtv

Meine Meinung:
Ein Klassiker der Kriminalliteratur. Wilkie Collins, ein enger Freund von Charles Dickens, schrieb Kriminalgeschichten mit Gruselfaktor. Ein Meister seines Fachs und Arthur Conan Doyle ebenbürtig.
In Jezebels Tochter geht es um Liebe, Lügen, Intrigen und das Spiel mit dem Tod.
Die junge Minna will ihren Fritz heiraten, was dessen Vater verhindern will, denn er hat über Minnas Mutter sehr viel böses gehört.
Und so erfährt man im Buch, wie eine Mensch reagiert, wenn es praktisch 5 vor 12 ist und er keine Wahl mehr hat.

Schreibstil:
Der ICH-Erzähler David Glenney, Neffe der Geschäftsfrau Mrs. Wagner, erzählt aus seiner Sicht, wie sich alles zugetragen hat. 
Durch diese Nähe zum Geschehenen baut Wilkie Collins Spannung auf und macht eine damals sehr beliebte Methode des Mordens zum Gegenstand seiner Geschichte.

Charaktere:
Obwohl David Glenney der ICH-Erzähler ist, fungiert er doch bloß als Protokollant und hat sonst keine andere Funktion. Auch Fritz und Minna sind nur Nebendarsteller. Die eigentlichen Hauptfiguren sind Mrs. Wagner (eine beeindruckende Frau, die sich für die Rechte der Frauen stark macht), Madame Fontaine (die auch Jezebel, also als eine bösartige Frau, bezeichnet wird), Jack Straw (ein Patient aus dem Irrenhaus Bedlam, das besonders den Fans der Serie Penny Dreadful bekannt sein sollte) und Herrn Keller (Fritz' Vater). Eigentlich ist von ihnen einzig Mrs. Wagner wirklich sympathisch.

Mein Fazit:
Ein klassischer Kriminalroman mit Mörder, Mordwaffe, Leiche und jeder Menge Unvorhergesehenem.
Lediglich kleinere Längen im Mittelteil haben mich etwas im Lesefluss aufgehalten.
Ich finde die Figuren, die Wilkie Collins Ende des 19. Jahrhunderts zeichnete, einfach fabelhaft. So vor allem seine Frauenbilder. Sehr modern und aufgeklärt für diese Zeit. Keine Naivchen, die man einem Mann von 1880 durchaus zugetraut hätte. Garantiert nicht das letzte Buch des Autors, dass ich gelesen habe.


Bewertung:  4 von 5 Sternen

[Blogparade] Du und Dein Blog



Eine Blogparade, ins Leben gerufen von Steffi (angeltearz liest), die ich wirklich gut finde und ich deshalb auch mitmachen wollte. Denn in der Bloggerszene ist ganz schön viel los und nicht immer alles rosig. Und damit wir mehr miteinander und weniger gegeneinander arbeiten, kommen hier nun meine Antworten auf Steffis Fragen.

Und los geht's.

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Ich heiße Tamara, bin 34 Jahre alt, wohne seit 9 Jahren in Kassel und arbeite seit 2015 in einem kleinen Kasseler Krimiverlag (Prolibris). Ich lese seit ich denken kann, am liebsten Krimis, Thriller, historische Romane und auch mal was Biographisches. Nachdem ich mit meinem ersten Studium einen Fehlstart hingelegt habe, bin ich zu dem gewechselt, was ich immer gerne machen wollte. Nämlich was mit Büchern. Ich habe zuerst Germanistik und Geschichte auf Bachelor studiert und dann noch den Master in Literaturwissenschaft drauf gesetzt.
Ich lese eigentlich in jeder freien Minute. Ein Leben ohne Bücher könnte ich mir nicht vorstellen.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich blogge seit August 2015. Habe somit bald 2-jähriges. Ich bin durch mein Volontariat im Verlag zum Bloggen gekommen. Mein Blog macht mir großen Spaß, auch wenn ich nicht oft Zeit dafür finde. Versuche aber nun auch regelmäßig bei solchen Aktionen mitzumachen.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?
Ja, mein Umfeld weiß davon, interessiert sich aber nicht so dafür. Das finde ich auch gar nicht so schlimm, denn es gibt ja zum Glück andere Menschen, die sich meinen Blog ansehen und Spaß daran haben meine Beiträge und Rezensionen zu lesen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
Ich bin bei Google+, Twitter, LovelyBooks, Kriminetz, Was liest du? und der Lesejury zu finden. Meinen Facebook-Account habe ich vor 5 Jahren gelöscht und bin seit dem auch ohne recht gut zurechtgekommen. Ich vermisse es nicht wirklich, denn man hört eigentlich nur noch schlechtes darüber. Allerdings bin ich am Überlegen, ob ich mich nicht bei Instagram anmelden soll. Mit neuem Handy und toller Kamera darin ausgestattet, würde sich das ja wirklich anbieten.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? 
Ich glaube, was mich etwas stört ist dieser Wettbewerbsgedanke (den ich mir wahrscheinlich einbilde). Denn ich versuche einfach meinen Blog hobbymäßig zu betreiben, aber komme damit nicht wirklich weiter. Ich wäre gerne mehr "dabei", aber möchte meine anderen Hobbies auch nicht komplett aufgeben müssen. Ich frage mich immer, wie die anderen Blogger das alles schaffen.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?
Diese super netten Leute, die hinter den Blogs stecken. Sie sind echt hilfsbereit, wenn man Fragen hat und man kann auch mal seine Sorgen bei ihnen "abladen". Eine tolle Community ist dadurch entstanden.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen "Blogbereiches" oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?
Ich muss gestehen, dass ich meist nur Buchblogs lese. Hier und da schau ich schon mal auf einem DIY-Blog vorbei oder auch bei Kochblogs, wenn ich ein neues Rezept suche. Aber im Prinzip bleibe ich bei "meinesgleichen". 

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!
Da könnte ich Unmengen an Blogs empfehlen. Hier kommen aber meine Top 5 (Reihenfolge hat nichts zu sagen):


Liebe Steffi, danke für diese tolle Blogparade! Es hat mir großen Spaß gemacht deine Fragen zu beantworten.