Dienstag, 19. Dezember 2017

[Rezension] Elias Vorpahl - Der Wortschatz

Elias Vorpahl - Der Wortschatz

Ein großes Dankeschön geht an Vorablesen.de und vor allem den Autor Elias Vorpahl, der das Buch nicht nur signiert, sondern sogar persönlich verschickt hat.
Daher markiere ich diese Rezension hier mit dem Vermerk #Werbung.


Angaben zum Buch:
Titel: Der Wortschatz
Autor: Elias Vorpahl
ISBN: 978-3-00-057169-5
Erschienen: Dezember 2017
Preis: 9,99 €


Inhalt:
In diesem Buch begegnest Du einem Wort, das seinen Sinn verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diesen wiederzufinden.

»Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren.«

Diesen Satz des Vaters kann das Wort nicht glauben. Als es jedoch dazu gezwungen ist, sich auf eine ungewisse Suche durch das Reich der Worte zu begeben, erkennt es erst, wie sehr gerade dieser Satz für das kleine Wort selbst von Bedeutung ist.

Die Suche nach unserem eigenen Sinn – davon erzählt dieser bewegende, fantastische und liebevoll gestaltete Roman.


Autor:
Elias Vorpahl, geboren 1985, studierte nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Südafrika Mathematik in Münster und Christchurch, Neuseeland. Er ist Mitglied der Autorengruppe Prosathek. ›Der Wortschatz‹ ist sein Debütroman.


Quelle: vorablesen.de


Meinung:
Eigentlich mag ich es ja nicht so gerne, wenn bei Rezensionen übermäßig auf das Cover eingegangen wird, aber bei diesem Buch muss es zumindest kurz erwähnt werden. Es ist wirklich wunderschön und zeigt die Geschichte auf einem Bild. Für mich tatsächlich eines der Highlights unter den Titelbildern der letzten Jahre.
Nun aber zum Inhalt. 
Ein Wort, unterwegs auf einer langen Reise, um seinen Sinn wiederzufinden. Es trifft auf Schönes, Kurioses und auch Gefährliches und mit ihm begibt sich auch der Leser auf diesen Weg. Ein Buch zum Schmunzeln und Staunen.


Schreibstil:
Angelehnt an Bücher wie "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry oder "Sofies Welt" von Jostein Gaarder, beschreibt der Autor Elias Vorpahl eine Selbstfindungsreise der deutschen Sprache.
Mit Anspielungen auf "Alice im Wunderland" und den Autor Lewis Carroll lässt er seine Leser immer wieder schmunzeln und öffnet die Tür zu einer Welt hinter den Buchseiten. Eine wunderbare Sprache und eine Geschichte voller Fantasie.


Charaktere:
Witzige, kuriose und absolut lebendig wirkende Figuren (Wörter) und das Wort "ohne Sinn" schließt man sofort ins Leserherz.


Fazit:
Ein kleines, feines und doch tiefgründiges Buch mit viel Wärme und einer tollen Botschaft darin. Sprachlich einfach wunderbar geschrieben und mit einer großen Portion Fantasie bestückt.
Mir hat es große Freude bereitet es zu lesen und ich freue mich auf weitere Geschichten von Elias Vorpahl.


Bewertung: 5 von 5 Sternen

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