Mittwoch, 31. Januar 2018

[Montagsfrage #9] Welche Formen der Geschichtenerzählung bevorzugst du?


Welche Formen der Geschichtenerzählung bevorzugst du? Liest du nur Bücher oder auch Comics, hörst Hörbücher etc.?

Oh je, diese Woche ist die Montagsfrage bei mir eine Mittwochsfrage geworden. Irgendwie hatte ich die letzten beiden Tage so viel um die Ohren, dass ich es erst jetzt schaffe, mir ein paar Gedanken über die neuste Frage von Buchfresserchen zu machen. Aber natürlich will ich sie noch beantworten und euch an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Eine gute Frage. Klassisch gesehen bevorzuge ich tatsächlich das geschriebene Wort in Form eines Buchs (sogar lieber gedruckt und auf Papier, statt eBook). Daher sind die meisten meiner Rezensionen auch von Büchern. Allerdings liebe ich auch gut gemachte Hörbücher. Dort sind die Stimmen aber tatsächlich extrem wichtig. Ich habe schon so manches Hörbuch gehört, was ich nach kurzer Zeit abschalten musste, weil ich die Stimme unmöglich fand. Man kann dann nicht richtig folgen, schweift mit den Gedanken ab und hat am Ende keine Ahnung, was der Sprecher/die Sprecherin da gerade erzählt. Allerdings gibt es für mich ein paar Stimmen, die könnten mir sogar das Telefonbuch vorlesen und ich würde wie gebannt an ihren Lippen hängen. Dazu gehören: Oliver Rohrbeck (Justus Jonas, mein Held), Detlef Bierstedt (grandiose Stimme), Simon Jäger (Heath Ledger forever), David Nathan (Christian Bale, sofort vor Augen) und Franziska Pigulla (Gillian Anderson, also Scully von Akte X). Diese wenigen auserwählten Stimmen dürfen sich bei mir einfach alles erlauben und ich hören ihnen zu. Andere und vor allem neue Stimmen haben es deutlich schwerer mich zu überzeugen, schaffen es aber oftmals doch.
Lange Jahre habe ich keine Comics gelesen, da ich sie für "kindisch" hielt. Mit Einzug der Graphic Novel auf den deutschen Buchmarkt hat sich das Bild des Comics komplett gewandelt und so habe ich mir vor 3 Monaten meinen ersten richtigen Erwachsenen-Comic gekauft. Und zwar die Fortsetzung der Serie "Penny Dreadful", die nur noch als Comic weitergeführt wird. Es war eine große Freude ihn zu lesen und der nächste Teil, der im März erscheint, ist bereits vorbestellt.
Das Lesen hat also für mich viele Formen, die liebste wird aber die des physisch existenten Buchs bleiben.

Kommentare:

  1. Ich bin ganz Deiner Meinung, dass bei Hörbüchern der Sprecher bzw. die Sprecherin extrem wichtig ist. Ich höre z. B. Dietmar Wunder (der auch für Daniel Craig als Synchronsprecher tätig ist) sehr gerne zu.

    Kürzlich bin ich fast an einem Hörbuch gescheitert, bei dem die Sprecherin (ich nenne mal lieber keinen Namen) von einem „Gehürn“, einem „Tüsch“ und einer „Stümme“ sprach. Sie hat ordentlich am Buchstaben r gespart, weil jemand z. B. „erstahte“, statt zu erstarren. Als mir das irgendwann störend aufgefallen ist, habe ich mich ständig daran aufgehängt und konnte mich nur noch darauf und nicht mehr auf die Story konzentrieren. Wahrscheinlich kann man solche Eigenheiten nur schwer abstellen und manche Hörer mögen das vielleicht ganz gern, aber mir hat es sehr den Lesespaß verdorben.

    Außerdem habe ich immer das Gefühl, die Interpretation des Sprechers oder des Zeichners bei Comics etc. schränkt mein eigenes Kopfkino ein. Deshalb ist mir ein Buch, egal ob Print oder eBook, immer noch mit Abstand am liebsten.

    LG Gabi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jetzt habe ich gerade geantwortet und dann hat mein Handy gesponnen und alles war weg. Danke dir für deine Kommentare. Mit ded Handy klappt das Antworten gerade leider nicht richtig.

      Liebe Grüße
      Tamara

      Löschen